Skelettszintigraphie


Mit der Skelettszintigraphie lassen sich frühzeitig Veränderungen der Knochen erkennen, die mit anderen Verfahren häufig noch nicht sichtbar sind. Dies können entzündliche Erkrankungen (z.B. „Rheuma“), Tumorerkrankungen (z.B. Metastasen), die Abklärung von Knochenbrüchen oder Lockerungen von Implantaten (z.B. TEP) sein.

Ablauf und Dauer:

Sie bekommen eine schwach strahlende Substanz in eine Armvene gespritzt. Diese benötigt mindestens 2 Stunden um sich optimal im Skelettsystem zu verteilen. Dann werden Aufnahmen an einer Gammakamera gemacht. Dazu liegen Sie in entspannter Position auf einer Liege. Die Kamera ist an den Seiten offen, so dass Sie sich nicht eingeengt fühlen müssen, wie etwa bei einer MRT-Untersuchung. Nach 20-45 Minuten ist die Untersuchung beendet. Bei einigen Fragestellungen (z.B. Entzündungen) werden zusätzlich Aufnahmen direkt nach einspritzen der Substanz gemacht (sog. Frühaufnahmen). Die Gesamtdauer der Untersuchung beträgt etwa 3-4 Stunden.

Vorbereitung:

Keine erforderlich.

 

 

 

Skelettsztintigraphie

 

Skelettszintigraphie: Ansichten von vorne und von hinten

 

 

Metastasen bei Prostatakrebs

Skelettszintigraphie: Knie-TEP rechts

 

Metastasen bei Prostatakrebs

Skelettszintigraphie: Metastasen bei Prostatakrebs